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Transformation-Blog 12/22: Flow



Seit Januar schreibe ich sie nun schon, meine monatlichen "Transformation-Mail". Viele Personen inspirieren mich in der Auseinandersetzung, wie wir Menschen gemeinsam Systeme neu gestalten können. Diese Inspirationsquellen aus Projekten, Initiativen, Büchern und Kulturschaffen rund um das Thema Transformation möchte ich auch weiterhin mit euch teilen.


Viele passende Themen schwirren da immer in meinem Kopf herum, doch diese zu Papier bzw. in den Newsletter-Text zu packen fällt mir nicht immer einfach. Aber was fehlt dazu?


In den "Flow" kommen...


Oft liegt es am passenden Umfeld, an den fehlenden "besten Arbeitsbedingungen", welche mich nicht in den "Flow"-Zustand bringen. Und genau dieser Beschleuniger, dieses Flow-Gefühl beschrieb Mihaly Csikszentmihalyi in seinem Buch "Flow. Das Geheimnis des Glücks" (1992).


Und die beiden Autoren Clemens Dachs und Moritz Hornung vergleichen in ihrem Buch "Zellkultur. Ein Business-Roman über Bionisches Organisationsdesign" (2021) diesen von Csikszentmihalyi beschriebenen "Flow"-Zustand mit der Katalysator-Wirkung der Enzyme, welche unsere Zellen produzieren.



Clemens Dachs ist der Gedankenvater der Idee, dass Organisationen von den Erfolgsprinzipien zellulären Lebens lernen können. Das Buch liest sich sehr süffig und wer sich über die zellulären Muster (DNA, RNA, Desoxyribonukleotide, Ribonukleotide, Aminosäuren, Enzyme, Organellen, usw...) und deren Adaption auf Organisationen inspirieren lassen will, dem sei es herzlich empfohlen! Und ja - ein kleiner Biologie-Exkurs ist inbegriffen ;-).


Wie fest der "Flow" gesellschaftlich relevant sein kann, darauf stiess ich auch im Buch "Wir können auch anders" (2022) von Maja Göpel.



Auch Maja Göpel verweist in ihrem Buch auf Mihaly Csikszentmihalyi: "Im Flow entsteht nicht nur Glück aus dem Tun selbst, es entstehen oft auch Spitzenleistungen, Kreativität, Talententwicklung, Produktivität, Stressresilienz und Selbstachtung. (...) Wenn der oder die Einzelne über sein oder ihr Tun in Einklang mit sich selbst kommen kann, steigen die Chancen, dass eine Gesellschaft, die aus vielen solcher Menschen besteht, weniger rennt und mehr fliest."


Und wie kam ich nun in den Flow, diese Zeilen zu schreiben? Das letzte Puzzleteil für meine aktuellen "besten Arbeitsbedingungen" fehlte noch: Raum, Ruhe und Zeit der letzten Tage!


In diesem Sinne wünsche ich euch mit Yiruma's "River Flows in You" einen ruhigen, fliessenden Übergang ins 2023.


Herzliche Grüsse

Ivo

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